Innere Medizin

 

In der Abteilung für Innere Medizin werden pro Jahr zwischen 900 und 1.100 Patienten mit dem gesamten Spektrum der inneren Erkrankungen stationär therapiert. Auch Patienten mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen sowie pädiatrische Fälle werden betreut. Zeitgleich können auf der interdisziplinären Station bis zu 20 internistische Patienten versorgt werden. Auf der Intensivstation stehen vier Monitoringbetten mit Beatmungs-möglichkeit zur Verfügung. Es besteht eine enge Kooperation mit dem KfH-Nierenzentrum, welches im Hause angesiedelt ist, so dass auch Notfalldialysen durchgeführt werden können. Wenn aufgrund der Insellage mit eingeschränkten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten die Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum erforderlich wird, erfolgt hier mindestens die Primärversorgung und die Auswahl einer geeigneten Zielklinik. Bei schlechten Wetterbedingungen müssen zeitweise schwerkranke Patienten so lange behandelt werden, bis eine Verlegung wieder möglich ist. Vorort besteht sowohl eine Kooperation mit dem Medizinischen Versorgungszentrum der AHK gGmbH (Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Fachärztin und Facharzt für Allgemeinmedizin) als auch mit dem KfH-Nierenzentrum Norderney incl. der Fachärztlich- nephrologischen Sprechstunde.

 

Stationäre Behandlung
In der Inneren Abteilung des Krankenhauses Norderney werden alle gängigen internistischen Krankheitsbilder diagnostiziert und stationär behandelt.

Hierzu zählen insbesondere Erkrankungen:

  • von Herz und Kreislauf
  • der Nieren und Harnwege
  • der Verdauungsorgane
  • der Lungen und der Atemwege
  • des Stoffwechsels (z.B. Diabetes mellitus)
  • des Wasser-Elektrolyt-Haushalts
  • der Schilddrüse

Internistische Intensivmedizin von

  • Akutem Myokardinfarkt
  • Schlaganfall
  • Unklarer Bewusstlosigkeit
  • Akuten Magen-Darmblutungen
  • Akuten Vergiftungen
  • Störung der Atmung
  • Akutem Nierenversagen
Tumorerkrankungen
  • Erstdiagnostik und Staging
  • Palliative und Schmerz-Therapie

Diagnostik & Intervention
Die diagnostischen Möglichkeiten der Abteilung für Innere Medizin sind vielfältig. Neben internistischem Routinelabor und konventioneller digitalisierter Röntgendiagnostik stehen umfangreiche Ultraschallverfahren, einschließlich Farbdoppler- und Duplexverfahren zur Untersuchung des Herzens (Echokardiografie, transoesophageal und transthorakal), des Abdomens und der Blutgefäße zur Verfügung. Alle üblichen EKG- Untersuchungen (einschließlich Langzeit- und Belastungs-EKG in Kooperation mit dem MVZ), Langzeitblutdruckmessungen und Lungenfunktionsprüfungen werden), Langzeitblutdruckmessungen und Lungenfunktionsprüfungen (inklusive Bodyplethysmografie) werden durchgeführt. Herzschrittmacherkontrollen aller gängigen Fabrikate sind im Hause möglich. Kardioversionen (Elektrobehandlung bei Herzrhythmusstörungen) werden routinemäßig durchgeführt. Magen- und Darmspiegelungen (mit Polypabtragung) erfolgen regelmäßig. Die Abteilung verfügt außerdem über ein Notfall-Blutdepot.